Übers Wandern

06März2015

19.4 km let´s go Mt Dum motivation red crater   Thank you!

Über Dankbarkeit

20Feb2015

Achtung meine Lieben,

ich muss was loswerden : DANKE!

Momentan erfahre ich von so vielen unglaublich lieben Menschen, ob um mich herum, im Nachbarland oder ganz weit weg, Unterstützung, die ich echt gebrauchen kann.

IHR seid diejenigen, die das hier möglich machen! Päckchen,Mails,Briefe,Fotos vom kalten Deutschland,Infos,Audionachrichten und Geld. Ihr baut mich auf, bestärkt mich und unterstützt mich.

Ich glaube, dass das was ich grade mache, die so ziemlich beste Entscheidung war, die ich treffen konnte.

Ich lerne und das kann ich, weil ich weiß dass ich den Rückhalt habe. Dass ihr mir das "hiersein" und das "zurückkommen" erleichtert.

Und dafür bin ich sehr sehr dankbar!

Ich weiß, dass ich diese Chance hier nur einmal haben werde im Leben, was mich vielleicht manchmal etwas übermütige Entscheidungen treffen lässt. Aber ich bekomm das hin, denn ihr seid ja da. Danke, Papa!

Ich freu mich auf das was noch kommt ( Patricia!!! :) ) und hier ist, weshalb ich dankbar bin hier zu sein und Geld ausgeben zu können :

über den Wolken we did it! sevens paradise Narnia <3 steilste Straße der Welt Ein Wal! Südinsel

<3

 

Über den Sommer

29Jan2015

So liebe Leute,

meinen lieben lieben Freunden um mich herum habt ihr diesen Blogeintrag zu verdanken.             Ich weiß, dass ich ein wenig nachlässig mit meiner kleinen Newspaper bin, aber der Grund ist folgender: Ich weiß, dass diejenigen von euch im fernen kalten Deutschland, die es wirklich interessiert, wie es mir geht, was ich erlebe und wie ich mich fühle, was meine Pläne und Gedanken sind, bestens über mein Leben hier Bescheid wissen! Ich teile sehr gerne mit Euch, besonders wenn ich einen ganz wunderbaren Urlaub hatte und den Sommer im schönsten Land der Erde genieße - ja, ich mache euch gerne neidisch :D Aber ich höre genauso gern von Euch. Wie es euch geht, was das Studium, die Arbeit, Familie, Garten, Kinder, Katze ...whatever.... so machen ;)

Also, weil ich grade einfach nur happy bin hier ein kleines Update: Die heutigen 23 Grad fühlen sich bei strahlend blauem Himmel ungefähr an wie 40+ und ich habe seit drei Wochen das Glück zwei Ferienkinder rund um die Uhr zu bespaßen. Was aber im Sommer einfacher ist als man denkt. Wer wird nicht gerne für Strand, Pool oder Playdates in strahlendem Sonnenschein bezahlt? Mein Hostdad sagte Anfang der Woche, dass ich momentan den schönsten Sommer seit mindestens 15 Jahren miterlebe. Was will man mehr? Da kann man schonmal ein ganzes Wochenende mit ganz lieben Menschen am Strand verbringen! Danke euch!

Über Weihnachten war ich auf Tour und konnte drei Wochen lang erleben was sich für ein atemberaubendes Land am anderen Ende der Welt versteckt! Neuseeland ist einfach atemberaubend. Es gab in der letzten Zeit so viele Momente in denen ich nicht blinzeln wollte aus Angst etwas von der Natur um mich herum zu verpassen oder weinend im Bus saß weil ich es so unfassbar finde dass ich die Chance habe so etwas wunderschönes sehen zu können. Oft habe ich sogar verpasst Fotos zu machen... Grade weil die Zeit so vollgepackt war.bin ich froh dass bald wieder etwas Ruhe einkehrt...

Hier ein kleiner Ausschnitt aus meinen letzten zwei Monaten:

-50h Busfahrt

-24 Tage Urlaub

-bestes Wetter (nur der Helikopterflug ist ins Wasser gefallen)

-eine Woche alleine unterwegs

-Tatoo

-Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum gesehen

-Weihnachten am anderen Ende der Welt

-Silvester im Sommer

-Wochenenden am Strand

-schwimmen im Pazifik

-Jetboat

-14 Städte

-steilste Straße der Welt

-Pinguine,Wale und Robben

-Sonnenbrand

- im Wasserfall gebadet

- kreisrunde Felsen am Strand

-cathedtal cove (also quasi Narnia)

Undundund....

Und es hört nicht auf:D Wenn alles gut geht springe ich in zwei Tagen von eurem Geburtstags-und Weihnachtsgeld (nochmal vielen lieben Dank an alle! – ohne eure lieben Spenden sähe ich ganzschön arm aus :) ich muss mich zwingen sie in Kleidung zu investieren damit ich nicht immer im gleichen Kram rumlaufe :D ) aus dem Flugzeug und bei der größten Party Neuseelands bin ich natürlich auch dabei.

All das durfte ich bzw darf ich mit unglaublichen Menschen teilen. Solchen.die innerhalb von ein paar Tagen zu guten Freunden werden und solchen.die über die Monate aus dem alltäglichen Leben nichtmehr wegzudenken sind. Wir hier sind alle so verschieden.erleben aber alle zusammen das Wunder Neuseeland und das schweißt sehr zusammen. Ich habe meine Freunde hier sehr lieb gewonnen und bin unglaublich dankbar sie zu haben!

Es fällt mir schwer an Abschied zu denken geschweige denn an mein Leben in Deutschland.wenn ich zurück zu Hause bin. Ich habe einen neuen Alltag. Kann mir nichtmehr vorstellen auf der rechten Seite zu fahren und mein Englisch…. Liebe leute, mein Englisch :D Ich denke Englisch, ich träume Englisch…

Aber einige wenige von uns können ihre verbleibenden Wochen an einer Hand abzählen und auch mein Rückflug ist bereits gebucht. Und ja.ich zähle die Tage und freue mich sehr auf zu Hause.aber die Angst vor dem Abschied überwiegt.weil ich weiß dass es ein Abschied für immer sein wird. Ein Abschied von einem Land voller Wunder und von einer Familie.die -ja ich habe auch nicht dran geglaubt- zu meiner Familie geworden ist. Meine Kinder (ich mag das bei anderen garnicht hören,aber es sind nunmal meine kleinen Monster) zeigen mir so oft.dass es richtig war durchzuhalten! Wenn Petra strahlend auf mich zu kommt, wenn ich sie von der Schule abhole, oder das vierte und fünfte Mal wieder aus ihrem Bett aufsteht um mir ein „Gute Nacht, Ilka“ ( jap, in Deutsch :D) zuzuwerfen oder wenn Alex mir ein englisches Wort erklärt oder nach ein wenig cuddletime fragt, wenns grad am wenigsten passt. Und auch meine Gasteltern machen ihren Job ganz gut :) alles richtig gemacht :D

Und aus diesem Grund werde ich die verbleibenden Monate aus vollem Halse geniessen und so gut es geht mein Leben back in good old Germany vorbereiten. Ich weiß nicht was kommt, wenn ich in knapp fünf Monaten wieder zurück bin und ich muss mich zur Zeit wirklich zwingen eine Lösung für mein Studium-Problem zu finden, aber was ich weiß ist, dass was bleibt. Einige von euch lieben zu Hause unterstützen mich von Anfang an, ich bekomme Päckchen, Briefe und Fotos. Und über all das bin ich sehr dankbar. Besonders bei denen, wo ich einfach weiß, dass sich nichts ändern wird.

Wens interessiert bekommt Stories und Bilder aus erster Hand-ihr alle habt meine Mailadresse bzw. meine Adresse hier (Auch Briefe kommen an) - wens nich interessiert: Selber Schuld! Und wenn ich dann wieder daheim bin erzähle ich euch allen sehr gerne was ich in meinem Leben als Kiwi so alles erlebt habe.

love, Ilka

Übers Blubbern

11Jan2015

man achte auf das heiße Wasser :D Huka Falls Huka Falls love

 

.... It´s been a while, but I still would like to say THANK YOU!

Danke dafür, dass du mit mir einen kleinen, aber so unglaublich neuseeländischen Teil dieses magischen Landes mit mir erkundet hast!

Ich vermisse dich!

Über den Roadtrip

28Okt2014

Ihr Lieben,

der meistgeliebte Strand NZ´s

da bin ich schon wieder :)

Nach vier Tagen und mehr als 1000 km Autofahrt melde ich mich zurück. 

Wir ihr sicher wisst liebe ich Auto fahren und wenn ich mit super Menschen unterwegs bin und was erleben kann, dann könnt ihr euch vorstellen wie sehr ich mich auf meinen ersten richtigen Roadtrip gefreut habe.

Freitag Morgen ging es los. Rucksäcke, ein Zelt und jede Menge Wolldecken wurden in das neu erstandene Auto gepackt und ab gings. Meine Gasteltern hatten mich mit einigen Tipps eingedeckt und ich hatte die Hoffnung trotz nicht ganz so gutem Wetter und Zeltplatz einige Punkte meiner "To-Do-list-NZ" abhaken zu können. Das wurde bei weitem übertroffen.

Die Straßen im Allgemeinen aber besonders die Straße nach Gisborne ans Eastcape ist nicht einfach. Sehr kurvig und lang. Nach ca 7 Stunden und der besten Polizeikontrolle meines Lebens - die Polizei in Deutschland sollte sich ein Beispiel nehmen. Als wir die Polizisten am Straßenrand sahen wurde direkt die laute Musik ausgemacht und nach dem internationalen Führerschein gesucht. Mein Herz- ich fuhr- hat so schnell geschlagen, dass ich garnicht verstand was der Mann in blau von mir wollte. Aber ist vielleicht auch verständlich, wenn man zu Kaffee und Muffin eingeladen wird. For FREE :D So wird man neben der Kontrolle dazu annimiert eine Pause zu machen - kamen wir in Gisborne an.                                                                                             Das Wetter war natürlich eher bescheiden. Aber da wir eh nicht großartig Zeit hatten und Gisborne zwar so ziemlich die einzige Stadt am Eastcape ist, aber auch nicht besonders groß, wurde nur eingekauft und dann in einem niedlichen Hostel gekocht.

 Ein Punkt auf besagter Liste ist auf jeden Fall den Sonnenaufgang als einer der ersten auf der ganzen Welt zu sehen. Nun ja, wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort, von der Sonne haben wir allerdings nichts gesehen. Die Regenwolken waren so schwer und dunkel, dass wir nur daran, dass es um uns herum langsam heller wurde, erkennen konnten, dass vor uns am Horizont wohl irgendwo die Sonne aufgehen muss.
Zumindest habe ich als eine der Ersten die Vögel zwitschern gehört, wie sie den neuen Tag begrüßten als wir enttäuscht wieder im Bett lagen.

Trotz schlechtem Wetter gings am nächsten Morgen aber natürlich weiter. Und es wurde auch besser, sodass wir einige kleine Küstenorte und den "meistgeliebten Strand NZ´s" erleben konnten.

Unser nächster Stop war zwar sehr touristisch, hat sich aber auf jeden Fall auch gelohnt. Dass die Kiwi fruit hier viel viel besser schmeckt als bei uns in Deutschland, das wusste ich schon. Dass aber auch Kiwilikör, Kiwiwein, Kiwimarmelade und getrocknete Kiwi ganz lecker ist, erfährt man,wenn man per Kiwi-Mobil eine Kiwiplantage besucht.

 

In Mt Manganui, unserem letzten Ziel für diesen Tag, wurde dann nurnoch das Zelt aufgebaut- ja, ich war Zelten- und in geborgter Pfanne Nudeln gekocht.

Nach überstandener Nacht haben wir uns den Ort angeschaut an dem die Maori als erstes angekommen sind. Eine sehr süße kleine Hafenstadt. 

Anschließend wurde der Berg selbst bestiegen, von dem man eine unglaubliche Aussicht genießen kann. Die man sich nach dem Aufstieg auch verdient hat. Weiße Strände, Palmen und fast türkises Wasser. Ich kann sehr gut verstehen, warum Mt Manganui zur Weihnachtszeit überfüllt ist.

Und wir haben uns die Chance auf einmal untertauchen im Pazifik - das war schon mutig genug bei den Wassertemperaturen - und Fish & Chips am Strand nicht nehmen lassen.

Nach einem wunderbaren letzten Abend sind wir drei dann den ganzen Montag zurück nach Wellington. Inklusive Regenwetter, Stau und Bad in thermal Quellen - um noch was gesehen zu haben.

Wie ihr sehen könnt hatte ich eine super Zeit und habe ne Menge erlebt. Gerne wieder Mädels, sowas könnte ich die ganze Zeit machen ;)

 

Liebe Grüße nach Deutschland in´s Herbstwetter,

love Ilka

 

Über 101 Tage Abendteuer

19Okt2014

Ihr Lieben

It´s a shame, ich weiß! Ich ziehe den Hut vor denjenigen, die es schaffen ihren Blog so aktuell zu halten.

Ich lasse lieber Bilder sprechen, und ich denke darauf wird es auch diesmal hinaus laufen.

Seid 101 Tagen bin ich jetzt hier und leider leider ist vieles schon alltäglich geworden. Zum Beispiel muss ich mich leider immer öfter daran erinnern dass hier in diesem wunderschönen Land einem schon der Blick in den Himmel oder die Zugfahrt den Atem rauben kann.

In der letzten Zeit habe ich wirklich viel erlebt, auch wenn ich nicht weit weg war. Wir waren bei den All Blacks ( mittlerweile war ich schon zweimal im Stadion und weiß jetzt auch zu welcher Zeit man jubeln sollte )  , Natur Natur Natur und meine Gastmutter hat mich mitgenommen auf die "WOW", eine Fashion Show bei der Kostüme aus recycelbaren Produkten gezeigt werden.

Grade erst habe ich die ersten zwei Wochen Ferien überlebt- ganz ehrlich, so schlimm war es garnicht ;D Ich glaube dass diese Zeit meine Bindung zu der Familie sehr gestärkt hat. Zum Unverständnis einiger anderer hier, bin ich doch ziemlich zufrieden hier. Vorallem die Kids habe ich doch sehr ins Herz geschlossen. 

   

Ich erlebe so viel und will so vieles noch erleben.

Aber in dem Sinne habe ich mich dem Kiwifeeling schon total angepasst: Keinen Stress, irgendwie wird schon alles gut gehen. Bestes Beispiel für unsere Reiseplanung ist wahrscheinlich der nächste Trip. In weniger als einer Woche steht der erste richtige roudtrip an und das Wichtigste fehlt bisher: ein Auto. Aber hey, es sind ja noch vier Tage :D

So ziemlich jedes Mal wenn ich gefragt werde: What are the plans for the weekend? und ich stolz mit einem Plan losziehe komme ich mit neuen Eindrücken und dem selben Plan wieder zurück. Entweder spielt das Wetter, die Zeit oder das Geld nicht mit, oder man bleibt an einem Ort hängen, der mindestens genauso schön sein muss, wie das eigentliche Ziel.  Aber naja, ein paar Tage bin ich ja noch hier ;)

Und dadurch, dass sich die Portion Kiwi in mir weniger gut mit meiner Reiselust verträgt, komme ich zu jeder Menge Abenteuer.

 

Ich hoffe ich konnte zeigen dass ich noch lebe und dieser Eintrag enttäuscht euch nicht zu sehr. Vielleicht helfen mir ja ein paar Fragen weiter? Wenn euch irgendetwas einfällt worüber ich schreiben könnte, wenn ihr irgendwelche Fragen habt, dann geb ich mir Mühe dem gerecht zu werden

Noch ein paar Bilder von einem wunderbaren Sonntag mit Picknick am Strand.

love, Ilka

Über meinen ersten Kiwi Geburtstag

02Sept2014

Ihr Lieben,

 

vielen Dank ersteinmal an alle die am Freitag an mich gedacht haben. Ich hatte ja 34 Stunden das Vergnügen... so quasi ;)

Und mein 19. Geburtstag war wirklich was Besonderes!

Zuerst einmal war ich schon lange nichtmehr so aufgeregt... Zu Hause ist es doch immer ähnlich, aber hier wusste ich garnicht was wohl auf mich zukommen wird - am anderen Ende der Welt mit Menschen, die mich grade mal sieben Wochen kennen... höchstens- grade weil Geburtstage hier immer sehr intenisv zelebriert werden ;) Inklusive rießiger Torte und Partyhütchen. Dennoch war es für mich vor allem ein voll bezahlter Arbeitstag weshalb ich also pflichtbewusst um sieben Uhr aufstand und das Frühstück machte. Die Kiddis fand ich allerdings nicht in ihrem Bett und ein leises Flüstern aus dem Schlafzimmer verriet mir dass ich wohl noch kurz Zeit hatte meine ersten Glückwünsche aus Deutschland zu lesen. Schließlich wurde ich dann mit einer besonders stürmischen Umarmung begrüßt und mir wurden direkt zwei selbstgeschriebene Karten in die Hand gedrückt. Zur Feier des Tages wurde mir beim Lesen der Karte und dem Auspacken des Geschenkes geholfen und es gab Torte zum Frühstück.

Den freien Teil meines Vormittags habe ich mit Skypen - <3 - Backen und Pfannkuchen. ja, auch Putzen sowie einem kurzen Besuch am Strand verbracht. Das Wetter war wunderbar und man hat garnicht gemerkt dass ich dieses Jahr im Winter feiern musste. 15°C ! Man merkt dass der Frühling kommt- endlich.

Nachdem ich die Kinder von der Schule abgeholt habe gabs natürlich erstmal wieder Kuchen. Wie könnte es auch anders sein :) Und dann gings ab nach Wellington. Nach einer kurzen stressigen Phase in der ich dachte Alex müsste ohne shoes und Petra ohne Jersey in den Zug habe ich dann doch noch das ganze Abteil mit "Räuber Hotzenplotz" unterhalten können. Lucky me ;)

 

In Wellington ist zur Zeit das so genannte Lux. Ein Lichterfestival bei dem entlang der Waterfront an vielen kleinen Stationen unterschiedliche Lichtspiele aufgebaut sind. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und die Kinder hatten viel Spaß dabei alles auszuprobieren nachdem wir alle in einem kleinen Restaurante an der Waterfront zu Abend gegessen haben.

Soweit also zum gemütlichen Teil. Zurück in Porirua gabs dann eine feucht-fröhliche Mädelsrunde. Und ich hatte die Ehre den Abend mit einer wunderbar selbstgebastelten Krone auf dem Kopf zu verbringen.

Am Samstag gab es German-Dinner im Hause Hubbard. Ich bereitete zusammen mit Jana Käsespätzle und Apfelstreusel für unsere Familien und wir sind der Meinung dass wir uns getrost bei "My Kitchen Rules", einer neuseeländischen Kochshow, anmelden könnten.

Sonntag war offiziell der letzte Wintertag. Absolutes Strandwetter, was wir auch direkt genutzt haben.

Liebe Grüße nach Deutschland! Und an dieser Stelle: Happy Birthday, Chris ;*

Love, Ilka

Über ein super Wochenende mit super Leuten

18Aug2014

Ich hab's euch gesagt: Ich bin nicht so der Blogger. Und die Zeit verfliegt. Jetzt bin ich schon über fünf Wochen hier... und weg von zu Hause. Der Alltag hat mich zwar schon gefangen, die Routine allerdings nicht. Und ich habe leider auch noch nicht so das Gefühl zu Hause angekommen zu sein. Natürlich gibt es gute und schlechte Tage und unglaublich schöne Momente neben solchen die lieber nicht so oft vorkommen sollten.

Und ich weiß dass das überall so ist, egal ob in Deutschland, Amerika oder eben am anderen Ende der Welt. Aber ich habe mich schon öfters gefragt ob es eine gute Idee war auf mein Bauchgefühl zu hören.

Umso dankbarer bin ich für die vielen neuen Mädels und die vielen neuen Erfahrungen die wir zusammen machen. So zum Beispiel letztes Wochenende. Nachdem unsere Hoffnung auf unser Auto vergebens war machten sich Jana und ich nach dem Lunch mit dem Zug auf den Weg nach Wellington. Plus den Weg zum Bahnhof braucht man aus unserem kleinen Vorort ca. eine Stunde um ins Großstadtleben eintauchen zu können. Wellington ist eine wunderschöne Stadt, in die ich mich schon direkt bei meinem ersten Besuch verliebt habe. Das Wetter war erstaunlich sonnig und garnichtmal so windig, wie man es gewohnt ist, was uns die Winterlichen 12 Grad vergessen ließ. Cable Car zu fahren um die Aussicht über die Dächer der Stadt zu genießen stand definitiv auf meiner To-Do Liste. Obwohl die Fahrt leider nur kurze fünf Minuten dauert ist es die sieben Dollar allemal wert. Der Ausblick ist super. Abends sollten noch weitere Mädels zu uns stoßen und wir wollten zusammen das Nachtleben in NZ erkunden. Glücklicher Weise blieb noch Zeit für mein erstes englisches Kinoabendteuer (in Gedanken bei Papa :)). Wellington <3

Nach einem ersten Bierchen-leider diesmal nicht aus Teetassen- und einem Dinner in einem super niedlichen, kleinen Restaurant ging es dann auf in meine erste Nacht in der Hauptstadt Neuseelands. Fotos davon möchte ich euch nicht antun :D aber wir neun Mädels- zwischenzeitlich aufgrund von französischer Begleitung auch Hildegard, Gertrud oder Horst- hatten eine ziemlich gute Zeit :) Jana durfte dann am eigenen Leib erfahren, dass aufgrund einer eher ungünstigen Lage meines Zimmers und zwei sehr ….aufgeweckten Kindern im Hause Hubbard auch am Wochenende ausschlafen ein Fremdwort ist und leider war auch am Sonntag noch immer nicht an ein Auto zu denken.

Zum Glück gibt es aber einige unter uns, die den Luxus eines eigenen Autos genießen. Letzendlich, nach einem langen Frühstück und der vergessenen Geldkarte, machten wir uns spontan zu viert auf den Weg zu einem Picknick an Makara Beach. Der Ausblick sowohl auf Mana und Kapiti als auch auf die Südinsel entschädigte die abenteuerliche Fahrt mitten durch die grünen Hügel Neuseelands. Für eine ausgiebige Erkundung der westlichen Küste nehmen wir uns dann hoffentlich ein anderes Mal Zeit.

Blick auf die Südinsel

Makara Beach

Glücklicher Weise ließ sich unser Plan dann aber dieses Wochenende umsetzen und wir nahmen die Südküste in Beschlag. Bereits als ich die Küste entlang fuhr und den ersten Schritt auf den sandigen Boden gesetzt hatte war mir klar dass sich das Warten gelohnt hatte. Der ca. 4km lange Weg zu der Seehundcolonie lässt einen in die wunderschöne Natur Neuseelands eintauchen. Eigentlich jedem von uns sollte klar geworden sein dass das zu sehen und erleben zu können der Grund ist warum wir hier sind. Der Weg bis hin zum so genannten "Devils Gate" zog sich allerdings dann doch ein wenig, obwohl wir uns einen schönen Tag ausgesucht hatten. Wir hatten sauglück mit dem Wetter.

   Seals

Schließlich standen wir im Gate an der Küste.konnten vor uns die Südinsel erahnen und blickten auf dutzende seals. So ein Leben hätte ich auch gerne. Faul in der Sonne liegen irgendwo in Neuseeland und sich einen Dreck darum scheren wer grade absolut begeistert Fotos von einem schießt. So viele dieser Meerestiere in freier Wildbahn hautnah erleben zu können -zwanzig Meter Abstand war gar nicht möglich - war auf jeden Fall fantastisch. Der Weg zurück zu meinem Auto, welches ich liebevoll Nils getauft habe -diejenigen die wissen welchen Nils ich meine, wissen wieviel Liebe dahinter steckt- und durch Wellington und ein paar wunderschöne Stadtteile hat mir gezeigt dass genau so ein Ausflug der Grund ist warum ich hier sein will.

Anbei noch ein paar Bilder von einem entspannten Sonntag in Plimmerton und meinem ersten Sonnenuntergang. Nächstes Wochenende geht’s nach Napier :)

fast wie an der Nordsee... fast

Die Wochenenden schaffen Kraft und Freude für eine neue Arbeitswoche. Und wiegen schwer, wenn ich überlege welche Vor und Nachteile ein Familienwechsel bedeuten würde.

love nach Deutschland, Ilka

Übers Verloren gehen und über Auckland

25Juli2014

Meine Gastmama sagt: " Am Besten gehts du verloren, da lernt man alles richtig kennen! "

Hoffentlich stimmt das so nicht ausschließlich, denn dann würde mein wunderbarer Orientierungssinn mir verbieten auch nur das kleinste Bisschen von Neuseeland zu entdecken.

Ich glaube aber hier geht man gerne verloren. Und das kann ich absolut nachvollziehen. Doch in den letzten Tagen war ich doch sehr froh über mein Navi, Gruppenleiter und Mädels, die schon ein wenig länger hier sind.

Grade als der Alltag sich ein wenig normal anzufühlen began ging es für mich auch schon los zu meiner ersten Nacht außerhalb: Auckland und ne menge deutsche Mädels warteten auf mich. Ich musste feststellen dass auch fahren mit Navi zum Disaster werden kann. Und ich ging verloren...

nur dass das morgens um sechs im Dunklen auf der Autobahn mitten im Nirgendwo garnicht so lustig ist könnt ihr euch vielleicht vorstellen. Vorallem mit der Zeit im Nacken. Zeitmanagement ist wohl so ne Sache, die man niemals gut genug beherrschen kann.

Aber, ihr könnt beruhigt sein, ich hab alles geschafft und saß dann also erst im Flieger nach Auckland und dann an einem großen Tisch mit vielen neuen Gesichtern.

Abends ging ich dann zum zweiten Mal an diesem Tag verloren. Aber dieses Mal hatte ich die Unterstützung direkt mit dabei und nicht nur via Handy oder Navi. Und ich kann sagen, dass verloren gehen mit netten Leuten an einem schönen Ort schon garnicht mehr so gruselig ist.

Ja sogar Spaß macht!  Auckland bei Nacht

Auckland ist wirklich eine sehr sehr schöne Stadtskytower und ich habe auf jeden Fall vor nochmal zurück zu kommen. 

 

Auch direkt vor der Haustür muss man aufpassen dass man nicht verloren geht. Eigentlich braucht man nur den nächsten Supermarkt aufzusuchen...

aber jedes Verloren gehen weckt in mir die Vorfreude auf Wasserfälle, Regenwald und heiße Quellen. Darauf Neuseeland richtig kennen zu lernen

und ich bin sicher wenn ich die richtigen Menschen dafür finde und weiß wie ich nach Hause zurück komme muss das nichtmehr lange warten

 

 

Heute hab ich die ersten Fotos aufgestellt.

love, Ilka

 

Übers Einfinden

14Juli2014

Ihr Lieben, ich melde mich das erste Mal aus NZ

Ich bin in einem neuen Zimmer an einem neuen, wunderschönen Fleckchen Erde und ich bin nur so halbwegs angekommen. Ich kenne die wichtigsten Plätze- Schule und Supermarkt- und kann auf der „falschen Seite“ fahren.

Zwar habe ich mich noch immer nicht an die morgendliche atemberaubende Aussicht gewöhnt, aber morgen endet die Schonfrist. Die für mich keinesfalls eine war. Es passieren jeden Tag so unglaublich viele Dinge, dass ich abends so todmüde ins Bett falle, dass dies wohl nicht nur dem schrecklichen Jetlag zu Schulden kommt. So viele Dinge die neu sind, so vieles was im ersten Moment scheinbar nicht zu bewältigen ist. Ich hab meinen Tagesplan studiert und sowohl Schlüssel als auch Bank Card. Ich durfte Freunde der Familie und andere AuPairs kennenlernen und was ich von Neuseeland schon erleben durfte ist atemberaubend. Ich liebe die Menschen, die grundsätzlich erst einmal jeden fragen „How are you?“ und die Aussicht auf grüne Hügelchen. Das viele, viele Wasser, meine Heizdecke und dass trotz Winter die Temperatur bei ca. 12 Grad liegt und das ständig wechselnde Wetter.

Aber morgen teste ich dann auch die neue Routine. Zwar wird immer noch alles auf Sparflamme laufen, aber die Anforderungen sind so hoch und die Kinder und ihre Erziehung sehr anders, dass ich das sicherlich nicht merken werde.

Aber ich habe schon einige Kontakte mit denen ich mich auch zur Tageszeit und auf Deutsch austauschen kann und das wird schon alles klappen. Schließlich hab ich eine 2 ½ Tagesreise und das erste Mal fahren auf der linken Seite hinter mir.

Ganz liebe Grüße!

By the way : Deutschlaaaaand, Deutschlaaaand, Deutschlaaaand, Deutschlaaaand… Hey Hey

Übers Vermissen

08Juli2014

20kg sind es genau, mit Papa auf der Waage oder mit mir… und auch die Kofferwaage lügt nicht. 20kg… und die sollen reichen?

Klar, das ist nicht viel, was mich begleitet. Aber was noch viel, viel wichtiger ist wiegt auch nichts. Viel wichtiger sind die Menschen, die man liebt und die einen lieb haben. Die Momente die man zusammen erlebt und die Erinnerungen, die bleiben. Und Erinnerungen die haben wir gesammelt in den letzten Tagen!

Wie ihr merkt wird bereits der zweite Eintrag ein sehr, sehr persönlicher für alle meine lieben Menschen.

„Ich werde bestimmt nicht weinen, schließlich ist es kein Abschied für ewig.“ So dachte ich bis heute Abend, der Abend vor der Abreise. Die letzte Chance auf einen Abend unter guten Freunden wollte ich schließlich nicht mit Tränen begießen. Und wie es eben so läuft mit der richtigen Musik und wundervollen Menschen….

AbiballDanke euch allen, die den gestrigen Abend zu einem wundervollen gemacht haben. Ich glaube man übertreibt nicht, wenn man sagt der Abschlussjahrgang 2014 hatte einen bombastischen Abiball.

Und danke an diejenigen, die sich heute die Zeit genommen haben um noch ein bisschen beisammen zu sitzen. Um Fotos zu gucken und Zukunftspläne auszutauschen. Um sich zu umarmen, all die lieben, aufmunternde Worte zu wechseln und um ein paar Tränen zu verdrücken.

Liebe Menschen zurück lassen ist mies. Alte Freunde, beste Freunde und solche, die man so eben erst lieb gewonnen hat für ein Jahr nicht umarmen zu können ist schrecklich.

"Partir, c'est toujours mourir un peu!" - Abschied ist ein bisschen wie sterben

Aber ich habe mir diesen Weg ausgesucht, habe mich entschieden meinen eigenen Weg zu gehen und meine Träume zu leben. Und an alle, die genau das heute hören wollten: Natürlich freue ich mich! Es ist ein lachendes und ein weinendes Auge, aber ich weiß, dass dieses nächste Jahr fantastisch werden wird.

Zu gerne hätte ich alle meine lieben Menschen dabei von denen ich mich verabschieden musste. Aber ihr hört von mir, versprochen! Danke für unsere gemeinsame Zeit

Ich hab euch alle unglaublich lieb.

der Countdown läuft

13Juni2014

Sooo ihr Lieben

Der Countdown läuft. 25 Tage sind es noch und dann geht’s los. 3 Wochen, 3 Tage und 19 Stunden, in denen noch so viel zu geplant ist. Stunden, in denen so viel passieren muss, dass ich garnicht daran denken kann wie klein Deutschland und wie unfassbar weit 18.580,23km sind. Und dabei ist (fast) alles vorbereitet. Bewerbung geschrieben, Familie gefunden, Flug gebucht, Visum beantragt und bestätigt und Menschen verabschiedet. Mein großes Abenteuer kann kommen. Das nächste Jahr werde ich bei einer noch fremden Familie in Wellington, Neuseeland als AuPair verbringen. In Neuseeland, dem Land der weißen Wolke, wie die Maiori sagen.

Warum Neuseeland?

Ganz ehrlich, so ganz war das am Anfang nicht geplant. Und planen ist auch doof. Für mich war schon sehr, sehr lange klar: weit weg darf es sein. Und Englisch wird gelernt. Vor allem geht es für mich darum, dass ich die Chance habe eine neue Kultur zu entdecken und besonders auch zu erleben. Zu erfahren wie es ist ganz auf sich gestellt zu sein und am anderen Ende der Welt ein zweites Zuhause zu suchen und hoffentlich auch zu finden. Und je mehr ich mich mit Neuseeland beschäftige, desto faszinierter bin ich von Natur, den Menschen dort und ihrer Kultur.

AuPair-was ist das genau?

Für diejenigen von euch, die nicht genau wissen, was ein AuPair ist und was man als AuPair so alles tut, werde ich mich bemühen kurz und knapp zu beschreiben was mich erwartet. Für alle anderen: überspringt den Teil ruhig! Aber weiterlesen nicht vergessen ;) Wikipedia sagt: „Au-pair [oˈpɛʀ] (Kurzform für „Au-pair-Junge“ oder „Au-pair-Mädchen“) nennt man junge Erwachsene oder in manchen Staaten auch Jugendliche, die gegen Verpflegung, Unterkunft und Taschengeld bei einer Gastfamilie im In- oder Ausland tätig sind, um im Gegenzug Sprache und Kultur des Gastlandes bzw. der Gastregion kennenzulernen.“

Ich habe mich also vor einigen Monaten mit Hilfe einer Agentur auf die Suche nach einer passenden Gastfamilie gemacht. Dazu werden Bewerbungen geschrieben, Referenzen gesammelt und Hostfamilieletters verfasst. Steht man nach mehr oder weniger langer Suche dann mit der zukünftigen Familie in Kontakt wird individuell geregelt, welche Aufgaben einem zu Teil werden. Was Wikipedia verschweigt: Dabei sollte die Arbeit mit Kindern im Vordergrund stehen. Ein AuPair lebt mit seiner Gastfamilie zusammen und wird für ein paar Monate, ein halbes oder ein ganzes Jahr die große Schwester oder eben der große Bruder der Kinder der Familie. Das bedeutet nicht nur, mit den Kindern zu spielen, sie ins Bett zu bringen oder zu trösten, sondern meist auch Kochen, Wäsche waschen und Taxi spielen. Und das selbstverständlich. Das versuche ich mir grade noch anzueignen.

Zu mir: Ich bin 18 Jahre jung, komme aus Krefeld, einer Stadt in NRW, nahe Düsseldorf und habe so quasi mein Abi in der Tasche. Auf jeden Fall musste ich mich bereits nicht nur von meinen Babysitterkindern und einigen Freunden, sondern auch von meiner lieben Oma verabschieden… für eine ziemlich lange Zeit. Abschied ist scheiße. Und Vermissen noch viel mehr. Und um diese Erfahrung reicher habe ich nun doch Beschlossen es mit einem Blog aufzunehmen. Meinem ganz persönlichen „Ilka-geht-nach-Neuseeland-Blog“. Zu allererst für euch, für Freunde, Familie und vll sogar auch Fremde, aber ein klitzekleines Bisschen doch auch für mich. Damit ich erzählen, beschreiben und mich erinnern kann. Und damit ich ein kleines Stück Neuseeland nach Deutschland bringe, einmal um die Welt.

Am 8.7 geht’s los und wenn ihr Lust habt (und bis hierhin durchgehalten habt) würde ich mich freuen, wenn ich euch ein Stück weit mitnehmen kann in ein Jahr voller Abenteuer.